Truetape Anleitung
Shin Splints

2:54 min

Schienbein tapen Anleitung

Haupteinsatzbereich

Schienbeinkantensyndrom
Schmerzen auf der Schienbeininnenseite*

Was du brauchst

2 TRUETAPE Streifen
1 Schere

Tragedauer

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Haupteinsatzbereich

Schienbeinkantensyndrom
Schmerzen auf der Schienbeininnenseite*

Was du brauchst

2 TRUETAPE Streifen
1 Schere

Tragedauer Tapingtipps
  • 1 Stunde vor Beginn der Aktiviät anbringen
  • Schmutz, Feuchtigkeit, Öle oder Lotionen vor dem Tapen gründlich von der Haut entfernen
  • Das Tape nicht länger als 7 Tage tragen
  • Zur Aktivierung des Klebers das Tape mehrmal sorgfältig anreiben
  • Für bessere Haftung bei starker Behaarung die Haare trimmen
  • Die Enden des Tapes immer ohne Zug aufbringen

Weitere Tapingtipps

Weitere konservative Behandlungsmöglichkeiten die zu einer schnelleren Rekonvaleszenz bei einem Schienbeinkantensyndroms beitragen können sind:
- Wärme- und Kälteanwendungen im Wechsel
- Salbenverbände
- Fußgymnastik
- Massagen
- Cross-Training in Form von Schwimmen, Radfahren (Pedal mit dem Fersenbereich treten) oder Krafttraining
- Die kurzfristige Einnahme von antientzündlicher Medikation besprechen sie bitte mit ihrem Arzt oder Apotheker

Damit einmal überwundene Schienbeinschmerzen nicht wiederkehren gibt es einige Dinge auf die man achten, bzw. an denen man arbeiten sollte.

- Vor der eigentlichen sportlichen Belastungen, sollte unbedingt ein gründliches Warm-up der Muskulatur durchgeführt werden.
- Keine abrupten Bodenbelagwechsel! Jeder Wechsel des Bodenbelages sollte langsam durchgeführt werden und der Trainingsumfang, sowie die Trainingsintensität dementsprechend angepasst werden um den Muskeln und Sehnen Zeit zu geben sich an die veränderten Umstände zu gewöhnen.
- Für Langstreckenläufer empfiehlt sich eine Laufstilanalyse eines Experten
- Um z.B. Fußfehlstellungen bestmöglich auszugleichen gibt es die Möglichkeit einer individuellen Einlagenanpassung, welche dann besonders beim Sport getragen werden sollten.
- Längeres Laufen wenn möglich auf weicherem Boden (z.B. Waldboden)
Gezieltes Training der Waden- und Fußmuskulatur und der gesamten kinetischen Kette der unteren Körperhälfte.

Informationen

Allgemeine Info

Beim Schienbeinkantensyndrom (auch Shin Splints oder mediales tibiales Stress-syndrom genannt) handelt es sich wahrscheinlich um eine schmerzhafte Knochenhautreizung entlang der vorderen Innenseite des Schienbeins. Experten vermuten bei diesem Verletzungsbild eine Kombination aus mehreren Einzelverletzungen. Diese sind z.B. kleine Risse in der Muskulatur, die Entzündung der Knochenhaut, Sehnenansatzreizungen und die Entzündung der beteiligten Muskulatur. Meistens befindet sich das schmerzhafte Areal im Bereich der unteren, inneren Schienbeinhälfte. An dieser Stelle setzen die Muskeln an (M. tibialis posterior und M. flexor digitorum longus), die für eine Beugung des Fußes und der Zehen nach unten (Plantarflexion) zuständig sind.

Symptome

Der Schmerz tritt anfangs meist erst am Morgen des Tages nach der Belastung auf. Oft verschwindet der Schmerz auch nach dem „Aufwärmen“ der Muskulatur und wird gegen Ende der Belastung wieder stärker. Bei Weiterführung der häufigen sportlichen Aktivität (Training unter der Woche und dann Wettkampf am Wochenende) kommt es typischerweise auch während der gesamten Trainingseinheit zu Schmerzen. Der Schmerz kann dann so stark werden, dass die sportliche Aktivität abgebrochen/ unterbrochen werden muss. Kämpft man sich trotz Schmerzen durch das Training oder den Wettkampf wird zumindest die eigene Leistungsfähigkeit sehr stark eingeschränkt (Sprintgeschwindigkeit und Sprungkraft lassen erheblich nach) und das Risiko für Folgeverletzungen steigt.

Ein weiteres Symptom ist die Druckschmerzhaftigkeit des Schienbeins und der dort ansetzenden Muskulatur. Teilweise kommt es sogar zu einer sichtbaren Schwellung in dieser Region. Der Schmerz wird ausgelöst wenn die Zehen oder das Sprunggelenk gebeugt (plantarflektiert) werden.

Ursachen

Shin Splints treten besonders bei Lauf-, Sprung- und Ballsportlern auf. Die Gründe für die Entwicklung von Schienbeinschmerzen sind sehr vielfältig. Häufiges Springen und Landen führt zu einer starken Belastung der Fuß- und Unterschenkelmuskulatur. Nicht selten kommen Fußfehlstellung in Form einer Überpronation (Fuß nach außen verkippt) hinzu, was zu einer verstärkten Anspannung und Dehnung der tiefen Unterschenkelmuskulatur führt. Hieraus kann dann schnell eine Sehnenansatzreizung resultieren.

Weitere Ursachen sind unter anderem falsche oder durchgelaufene Schuhe, zu schnelle Trainingsumfangssteigerung , einseitige Belastungen bei z.B. Laufen auf der Tartanbahn in immer die selbe Richtung, eine Veränderung der Lauftechnik, ein Wechsel auf einen härteren Bodenbelag oder andere Schuhe, ein ungeeigneter Laufstil, das Training mit Spikes oder Stollenschuhen oder eine verkürzte und unflexible Beinmuskulatur.

Wie hilft TRUETAPE

Die Anwendung von TRUETAPE kann in Verbindung mit einer suffizienten Schonung und einer Eisbehandlung des betroffenen Beines im akuten Stadium nach Aktivität den Heilungsprozess anregen, eine Besserung der Schmerzsymptomatik bewirken und die Erholungszeit verkürzen. TRUETAPE kann helfen die überbelastete Muskulatur am Schienbein zu entspannen und das mit einer Entzündung einhergehende Druckgefühl zu verringern. Um eine Chronifizierung der Schmerzen zu verhindern ist es wichtig, dass möglichst früh nach wiederkehrendem Auftreten der Schmerzen eine Sportpause eingelegt wird oder der Belastungsumfang deutlich verringert wird. Hier sollte die Schmerzintensität wegweisend sein. Erst nach abklingen der Druckempfindlichkeit des Schienbeins und der Muskulatur wieder Sport treiben! Je früher die Pause stattfindet, desto schneller kann die Heilung einsetzen und die Verletzung überwunden werden. Geht der Schmerz nach einigen Wochen Ruhepause nicht zurück oder nimmt er trotz deutlicher Verringerung des Sportpensums weiter zu sollte man auch an die mögliche Entwicklung einer Stressfraktur oder eines Kompartmentsyndroms denken. Hier sollte zügig die Hilfe eines spezialisierten Arztes in Anspruch genommen werden um mögliche Folgeschäden zu verhindern.

*Die Wirkung von kinesiologischen Tapes ist noch nicht ausreichend klinisch bewiesen. Unsere Aussagen basieren auf langjährige persönliche und professionelle Erfahrung und Beobachtung.

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Schienbeinkantensyndrom
Schmerzen auf der Schienbeininnenseite*

Was du brauchst

2 TRUETAPE Streifen
1 Schere

Tragedauer

Tapingtipps

  • 1 Stunde vor Beginn der Aktivität anbringen
  • Schmutz, Feuchtigkeit, Öle oder Lotionen vor dem Tapen gründlich von der Haut entfernen
  • Das Tape nicht länger als 7 Tage tragen
  • Zur Aktivierung des Klebers das Tape mehrmal sorgfältig anreiben
  • Für bessere Haftung bei starker Behaarung die Haare trimmen
  • Die Enden des Tapes immer ohne Zug aufbringen

Unsere 5
besten Tapingtipps

Weitere Tapingtipps

Hinweise

  • Knicke die PRECUT-Streifen vor dem Abreißen von der Rolle an ihrer Perforationsstelle einmal um, damit sich die Streifen optimal von einander lösen.
  • Das Tape nicht ruckartig von der Haut abreissen, sondern vorsichtig in Richtung des Haarwuchses abziehen und dabei die Haut gespannt halten.
  • Verwende das Tape nicht auf verletzter oder gereizter Haut. Entferne bei Rötung, Schmerzen oder starkem Juckreiz das Tape vorsichtig und umgehend von der Haut.
  • Personen mit einer Krebserkrankung sollten TRUETAPE nicht verwenden, da es eventuell zu Interaktionen mit der Behandlung kommen kann.
  • TRUETAPE und die von uns angebotenen Informationen und Anleitungen stellen keinen Ersatz für eine professionelle medizinische Beratung oder Behandlung dar und sind nicht zur Selbstdiagnose geeignet.
  • Während der Schwangerschaft TRUETAPE nicht auf dem Bauch verwenden!

Weiteres

  • Das Tape ist wasserfest und kann problemlos in der Dusche oder beim Schwimmen getragen werden. Nach dem Duschen, Baden oder Schwimmen das Tape einfach mit einem Handtuch trocken tupfen. Kräftiges Reiben vermeiden, da sich sonst die Enden ablösen könnten.
  • TRUETAPE ist LATEX FREI und somit auch für Latex-Allergiker geeignet.
  • Lagere dein TRUETAPE für die optimale Performance am besten an einem trockenen und kühlen Ort.

Informationen

Allgemeine Info

Beim Schienbeinkantensyndrom (auch Shin Splints oder mediales tibiales Stress-syndrom genannt) handelt es sich wahrscheinlich um eine schmerzhafte Knochenhautreizung entlang der vorderen Innenseite des Schienbeins. Experten vermuten bei diesem Verletzungsbild eine Kombination aus mehreren Einzelverletzungen. Diese sind z.B. kleine Risse in der Muskulatur, die Entzündung der Knochenhaut, Sehnenansatzreizungen und die Entzündung der beteiligten Muskulatur. Meistens befindet sich das schmerzhafte Areal im Bereich der unteren, inneren Schienbeinhälfte. An dieser Stelle setzen die Muskeln an (M. tibialis posterior und M. flexor digitorum longus), die für eine Beugung des Fußes und der Zehen nach unten (Plantarflexion) zuständig sind.

Symptome

Der Schmerz tritt anfangs meist erst am Morgen des Tages nach der Belastung auf. Oft verschwindet der Schmerz auch nach dem „Aufwärmen“ der Muskulatur und wird gegen Ende der Belastung wieder stärker. Bei Weiterführung der häufigen sportlichen Aktivität (Training unter der Woche und dann Wettkampf am Wochenende) kommt es typischerweise auch während der gesamten Trainingseinheit zu Schmerzen. Der Schmerz kann dann so stark werden, dass die sportliche Aktivität abgebrochen/ unterbrochen werden muss. Kämpft man sich trotz Schmerzen durch das Training oder den Wettkampf wird zumindest die eigene Leistungsfähigkeit sehr stark eingeschränkt (Sprintgeschwindigkeit und Sprungkraft lassen erheblich nach) und das Risiko für Folgeverletzungen steigt.

Ein weiteres Symptom ist die Druckschmerzhaftigkeit des Schienbeins und der dort ansetzenden Muskulatur. Teilweise kommt es sogar zu einer sichtbaren Schwellung in dieser Region. Der Schmerz wird ausgelöst wenn die Zehen oder das Sprunggelenk gebeugt (plantarflektiert) werden.

Ursachen

Shin Splints treten besonders bei Lauf-, Sprung- und Ballsportlern auf. Die Gründe für die Entwicklung von Schienbeinschmerzen sind sehr vielfältig. Häufiges Springen und Landen führt zu einer starken Belastung der Fuß- und Unterschenkelmuskulatur. Nicht selten kommen Fußfehlstellung in Form einer Überpronation (Fuß nach außen verkippt) hinzu, was zu einer verstärkten Anspannung und Dehnung der tiefen Unterschenkelmuskulatur führt. Hieraus kann dann schnell eine Sehnenansatzreizung resultieren.

Weitere Ursachen sind unter anderem falsche oder durchgelaufene Schuhe, zu schnelle Trainingsumfangssteigerung , einseitige Belastungen bei z.B. Laufen auf der Tartanbahn in immer die selbe Richtung, eine Veränderung der Lauftechnik, ein Wechsel auf einen härteren Bodenbelag oder andere Schuhe, ein ungeeigneter Laufstil, das Training mit Spikes oder Stollenschuhen oder eine verkürzte und unflexible Beinmuskulatur.

Wie hilft TRUETAPE

Die Anwendung von TRUETAPE kann in Verbindung mit einer suffizienten Schonung und einer Eisbehandlung des betroffenen Beines im akuten Stadium nach Aktivität den Heilungsprozess anregen, eine Besserung der Schmerzsymptomatik bewirken und die Erholungszeit verkürzen. TRUETAPE kann helfen die überbelastete Muskulatur am Schienbein zu entspannen und das mit einer Entzündung einhergehende Druckgefühl zu verringern. Um eine Chronifizierung der Schmerzen zu verhindern ist es wichtig, dass möglichst früh nach wiederkehrendem Auftreten der Schmerzen eine Sportpause eingelegt wird oder der Belastungsumfang deutlich verringert wird. Hier sollte die Schmerzintensität wegweisend sein. Erst nach abklingen der Druckempfindlichkeit des Schienbeins und der Muskulatur wieder Sport treiben! Je früher die Pause stattfindet, desto schneller kann die Heilung einsetzen und die Verletzung überwunden werden. Geht der Schmerz nach einigen Wochen Ruhepause nicht zurück oder nimmt er trotz deutlicher Verringerung des Sportpensums weiter zu sollte man auch an die mögliche Entwicklung einer Stressfraktur oder eines Kompartmentsyndroms denken. Hier sollte zügig die Hilfe eines spezialisierten Arztes in Anspruch genommen werden um mögliche Folgeschäden zu verhindern.

*Die Wirkung von kinesiologischen Tapes ist noch nicht ausreichend klinisch bewiesen. Unsere Aussagen basieren auf langjährige persönliche und professionelle Erfahrung und Beobachtung.

Weitere Tipps

Weitere konservative Behandlungsmöglichkeiten die zu einer schnelleren Rekonvaleszenz bei einem Schienbeinkantensyndroms beitragen können sind:
- Wärme- und Kälteanwendungen im Wechsel
- Salbenverbände
- Fußgymnastik
- Massagen
- Cross-Training in Form von Schwimmen, Radfahren (Pedal mit dem Fersenbereich treten) oder Krafttraining
- Die kurzfristige Einnahme von antientzündlicher Medikation besprechen sie bitte mit ihrem Arzt oder Apotheker

Damit einmal überwundene Schienbeinschmerzen nicht wiederkehren gibt es einige Dinge auf die man achten, bzw. an denen man arbeiten sollte.

- Vor der eigentlichen sportlichen Belastungen, sollte unbedingt ein gründliches Warm-up der Muskulatur durchgeführt werden.
- Keine abrupten Bodenbelagwechsel! Jeder Wechsel des Bodenbelages sollte langsam durchgeführt werden und der Trainingsumfang, sowie die Trainingsintensität dementsprechend angepasst werden um den Muskeln und Sehnen Zeit zu geben sich an die veränderten Umstände zu gewöhnen.
- Für Langstreckenläufer empfiehlt sich eine Laufstilanalyse eines Experten
- Um z.B. Fußfehlstellungen bestmöglich auszugleichen gibt es die Möglichkeit einer individuellen Einlagenanpassung, welche dann besonders beim Sport getragen werden sollten.
- Längeres Laufen wenn möglich auf weicherem Boden (z.B. Waldboden)
Gezieltes Training der Waden- und Fußmuskulatur und der gesamten kinetischen Kette der unteren Körperhälfte.

Fotoanleitung

STARTPOSITION

STARTPOSITION

Strecke deinen Fuß in Richtung Unterlage und halte dein Knie während der Applikation etwa 70° gebeugt.

1. STREIFEN

0% STRETCH

Den Anker knapp vor dem Innenknöchel ohne Stretch aufkleben.

25% STRETCH

Das Tape mit 25% Stretch entlang der Schienbeinkante aufkleben.

0% STRETCH

Das Ende ohne Stretch auslaufen lassen.

2. STREIFEN

75% STRETCH

Einen Streifen mit der Schere halbieren und ihn mit 75% Stretch mittig über den Schmerzpunkt kleben.

0% STRETCH

Die beiden Enden ohne Stretch auslaufen lassen.

3. STREIFEN

75% STRETCH

Den zweiten halbierten Streifen mit 75% Stretch über den zweiten Schmerzpunkt kleben.

0% STRETCH

Die beiden Enden wieder ohne Stretch auslaufen lassen.

FERTIG

Reibe die gesamte Applikation noch einmal gründlich fest und du bist fertig!