Truetape Anleitung
Patellasehne

2:26 min

Patellasehne tapen mit TRUETAPE

Haupteinsatzbereich

Jumper's Knee/ Patellaspitzensyndrom
Patellasehnenreizung
vordere Knieschmerzen*

Was du brauchst

2 TRUETAPE Streifen

Tragedauer

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Haupteinsatzbereich

Jumper's Knee/ Patellaspitzensyndrom
Patellasehnenreizung
vordere Knieschmerzen*

Was du brauchst

2 TRUETAPE Streifen

Tragedauer Tapingtipps
  • 1 Stunde vor Beginn der Aktiviät anbringen
  • Schmutz, Feuchtigkeit, Öle oder Lotionen vor dem Tapen gründlich von der Haut entfernen
  • Das Tape nicht länger als 7 Tage tragen
  • Zur Aktivierung des Klebers das Tape mehrmal sorgfältig anreiben
  • Für bessere Haftung bei starker Behaarung die Haare trimmen
  • Die Enden des Tapes immer ohne Zug aufbringen

Weitere Tapingtipps

Wichtige weitere Therapieansätze bei einem Patellaspitzensyndrom/ Jumper’s Knee sind zu aller erst die mechanische Entlastung des Sehnenansatzes und folglich eine Sportkarenz von 4-6 Wochen. Hier sollte vor allem die verletzungsbedingende Sportart am besten unterbrochen oder das Trainingspensum stark reduziert werden. Zusätzlich hilft ein regelmäßiges, zu Beginn vorsichtiges, Dehnprogramm der Oberschenkelmuskulatur (sowohl Beuge- als auch Streckmuskulatur) sowie des Tractus Iliotibialis (kräftiger Faserzug an der Oberschenkelaußenseite).

Kälteanwendungen können nach Belastungen der Sehne deutliche Schmerzlinderung bieten. Weiterhin werden regelmäßig auch Ultraschallbehandlungen und Elektrotherapie bei Sehnenansatzreizungen von Physiotherapeuten eingesetzt.

Sollten konservative Maßnahmen nach eine Behandlungsdauer von mehreren Monaten keine Besserung erzielen, bleibt als letzte Möglichkeit eine operative Versorgung der Verletzung. Hier wird der geschädigte Sehnenanteil vorsichtig entfernt und meist eine Denervierung der Patellaspitze durchgeführt.

Um nach einem überstandenen Patellaspitzensyndrom oder Jumper’s Knee verletzungsfrei und von Rezidiven verschont zu bleiben, sollte man nach erzielter Schmerzfreiheit mit einem gezielten Krafttrainingsprogramm mit exzentrischen Übungen, besonders für die Oberschenkelmuskulatur, beginnen. Auch sollte man regelmäßiges Dehnen der Muskeln im Ober-und Unterschenkel nicht vernachlässigen, da eine Einschränkung der Muskelflexibilität den Zug und damit die Belastung auf Sehnen und Bänder im Knie erhöht. Bei bekannten Achsfehlstellungen im Bereich der Knie oder der Füße sollte möglichst versucht werden, diese mit Hilfe von Physiotherapie und propriozeptiven Schuheinlagen auszugleichen.

Informationen

Allgemeine Info

Die Kniescheibe, auch Patella genannt, ist die „Umlenkrolle“ des Kniegelenks. Sie ist ein in die Sehne des Quadrizeps (vorderer Oberschenkelmuskel) eingelagerter, kleiner Knochen. Sie spielt eine entscheidende Rolle bei der Kniestreckung und hilft dabei die Kraft der Oberschenkelmuskulatur auf den Unterschenkel zu übertragen. Die Sehne oberhalb (proximal) der Kniescheibe wird Quadrizepssehne genannt, die unterhalb (distal) Patellasehne. Schmerzen am unteren Pol der Patella, direkt am Übergang zur Patellasehne, sind typisch für das Jumper’s Knee/ Springerknie oder auch Patellaspitzensyndrom. Durch hohe punktuelle Belastungen, wie z.B. bei plötzlichem Muskelzug bei Horizontalsprüngen, schnellen Antritten oder Richtungswechseln und abrupten Abstoppbewegungen oder Schüssen, kommt es zu einer primär nicht entzündlichen Überlastung des Sehnenansatzes der Patellasehne im Bereich der Patellaspitze an der Vorderseite des Kniegelenks. Es kommt zu strukturellen, degenerativen Veränderungen in der Sehne und daraufhin zu Schmerzen.

Symptome

Die Schmerzen treten zu Beginn besonders unter sportlicher Belastung auf, können aber mit zunehmender Verletzungsdauer auch außerhalb des Sports zunehmen. Einfaches Treppensteigen oder selbst langes Sitzen mit gebeugtem Knie können bereits unangenehme Schmerzen auslösen. Die am häufigsten genannten Schmerzauslöser sind allerdings Bergabgehen, Springen und Laufen. Die Schmerzen bei einem Patellaspitzensyndrom befinden sich am unteren Patellapol, am Übergang zwischen Knochen und Sehne. Die Streckung des Kniegelenks gegen einen Widerstand ist schmerzhaft und die betroffene Stelle ist lokal deutlich druckschmerzhaft. Teilweise ist eine leichte Schwellung des Sehnenansatzes zu erkennen und eine Verhärtung der Patellasehne zu spüren. Jumper’s Knee ist häufiger auch mit einer allgemeinen Patellainstabilität und einer Verspannung, sowie Hypotrophie des Quadrizeps (Kniestreckerschwäche) vergesellschaftet.

Ursachen

Ausgelöst wird das Springerknie durch eine Überlastung der Patellasehne beim Sport und hier besonders bei Sportarten wie Basketball, Volleyball, Handball oder Fußball, bei denen wiederholt Sprünge, Sprints oder Schüsse mit hoher Intensität ausgeführt werden müssen. Diese Überbelastung führt zu Mikroverletzungen innerhalb der Patellasehne, besonders am Übergang zur Kniescheibe. Mit Fortschreiten der Symptomatik wird auch die Stabilität und Integrität der Sehne stark eingeschränkt und es kann im Ernstfall zu kompletten Sehnenrissen kommen. Weitere Gründe für die Entstehung eines Patellaspitzensyndroms sind eine schwach ausgeprägte sowie verkürzte Oberschenkelmuskulatur. Sowohl die Beuge- als auch die Streckmuskulatur sind oft stark in ihrer Flexibilität eingeschränkt und erhöhen so den Zug und damit die Belastung auf die Patellasehne. Auch Achsfehlstellung der Beine und Füße erhöhen das Risiko für die Entstehung von Patellasehnenschmerzen und Überlastungserscheinungen in diesem Bereich.

Wie hilft TRUETAPE

TRUETAPE ist ein elastisches kinesiologisches Tape und kann beim Patellaspitzensyndrom oder Schmerzen an der Knievorderseite und der Patellasehne eingesetzt werden, um den Zug auf die Sehne zu verringern und die beteiligte Muskulatur zu unterstützen. Das Tape verläuft direkt über die vorhandenen Schmerzpunkte und trägt zu einer besseren Führung der Kniescheibe, sowie einer Entlastung der Patellasehne bei.

*Die Wirkung von kinesiologischen Tapes ist noch nicht ausreichend klinisch bewiesen. Unsere Aussagen basieren auf langjährige persönliche und professionelle Erfahrung und Beobachtung.

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Haupteinsatzbereich

Jumper's Knee/ Patellaspitzensyndrom
Patellasehnenreizung
vordere Knieschmerzen*

Was du brauchst

2 TRUETAPE Streifen

Tragedauer

Tapingtipps

  • 1 Stunde vor Beginn der Aktivität anbringen
  • Schmutz, Feuchtigkeit, Öle oder Lotionen vor dem Tapen gründlich von der Haut entfernen
  • Das Tape nicht länger als 7 Tage tragen
  • Zur Aktivierung des Klebers das Tape mehrmal sorgfältig anreiben
  • Für bessere Haftung bei starker Behaarung die Haare trimmen
  • Die Enden des Tapes immer ohne Zug aufbringen

Unsere 5
besten Tapingtipps

Weitere Tapingtipps

Hinweise

  • Knicke die PRECUT-Streifen vor dem Abreißen von der Rolle an ihrer Perforationsstelle einmal um, damit sich die Streifen optimal von einander lösen.
  • Das Tape nicht ruckartig von der Haut abreissen, sondern vorsichtig in Richtung des Haarwuchses abziehen und dabei die Haut gespannt halten.
  • Verwende das Tape nicht auf verletzter oder gereizter Haut. Entferne bei Rötung, Schmerzen oder starkem Juckreiz das Tape vorsichtig und umgehend von der Haut.
  • Personen mit einer Krebserkrankung sollten TRUETAPE nicht verwenden, da es eventuell zu Interaktionen mit der Behandlung kommen kann.
  • TRUETAPE und die von uns angebotenen Informationen und Anleitungen stellen keinen Ersatz für eine professionelle medizinische Beratung oder Behandlung dar und sind nicht zur Selbstdiagnose geeignet.
  • Während der Schwangerschaft TRUETAPE nicht auf dem Bauch verwenden!

Weiteres

  • Das Tape ist wasserfest und kann problemlos in der Dusche oder beim Schwimmen getragen werden. Nach dem Duschen, Baden oder Schwimmen das Tape einfach mit einem Handtuch trocken tupfen. Kräftiges Reiben vermeiden, da sich sonst die Enden ablösen könnten.
  • TRUETAPE ist LATEX FREI und somit auch für Latex-Allergiker geeignet.
  • Lagere dein TRUETAPE für die optimale Performance am besten an einem trockenen und kühlen Ort.

Informationen

Allgemeine Info

Die Kniescheibe, auch Patella genannt, ist die „Umlenkrolle“ des Kniegelenks. Sie ist ein in die Sehne des Quadrizeps (vorderer Oberschenkelmuskel) eingelagerter, kleiner Knochen. Sie spielt eine entscheidende Rolle bei der Kniestreckung und hilft dabei die Kraft der Oberschenkelmuskulatur auf den Unterschenkel zu übertragen. Die Sehne oberhalb (proximal) der Kniescheibe wird Quadrizepssehne genannt, die unterhalb (distal) Patellasehne. Schmerzen am unteren Pol der Patella, direkt am Übergang zur Patellasehne, sind typisch für das Jumper’s Knee/ Springerknie oder auch Patellaspitzensyndrom. Durch hohe punktuelle Belastungen, wie z.B. bei plötzlichem Muskelzug bei Horizontalsprüngen, schnellen Antritten oder Richtungswechseln und abrupten Abstoppbewegungen oder Schüssen, kommt es zu einer primär nicht entzündlichen Überlastung des Sehnenansatzes der Patellasehne im Bereich der Patellaspitze an der Vorderseite des Kniegelenks. Es kommt zu strukturellen, degenerativen Veränderungen in der Sehne und daraufhin zu Schmerzen.

Symptome

Die Schmerzen treten zu Beginn besonders unter sportlicher Belastung auf, können aber mit zunehmender Verletzungsdauer auch außerhalb des Sports zunehmen. Einfaches Treppensteigen oder selbst langes Sitzen mit gebeugtem Knie können bereits unangenehme Schmerzen auslösen. Die am häufigsten genannten Schmerzauslöser sind allerdings Bergabgehen, Springen und Laufen. Die Schmerzen bei einem Patellaspitzensyndrom befinden sich am unteren Patellapol, am Übergang zwischen Knochen und Sehne. Die Streckung des Kniegelenks gegen einen Widerstand ist schmerzhaft und die betroffene Stelle ist lokal deutlich druckschmerzhaft. Teilweise ist eine leichte Schwellung des Sehnenansatzes zu erkennen und eine Verhärtung der Patellasehne zu spüren. Jumper’s Knee ist häufiger auch mit einer allgemeinen Patellainstabilität und einer Verspannung, sowie Hypotrophie des Quadrizeps (Kniestreckerschwäche) vergesellschaftet.

Ursachen

Ausgelöst wird das Springerknie durch eine Überlastung der Patellasehne beim Sport und hier besonders bei Sportarten wie Basketball, Volleyball, Handball oder Fußball, bei denen wiederholt Sprünge, Sprints oder Schüsse mit hoher Intensität ausgeführt werden müssen. Diese Überbelastung führt zu Mikroverletzungen innerhalb der Patellasehne, besonders am Übergang zur Kniescheibe. Mit Fortschreiten der Symptomatik wird auch die Stabilität und Integrität der Sehne stark eingeschränkt und es kann im Ernstfall zu kompletten Sehnenrissen kommen. Weitere Gründe für die Entstehung eines Patellaspitzensyndroms sind eine schwach ausgeprägte sowie verkürzte Oberschenkelmuskulatur. Sowohl die Beuge- als auch die Streckmuskulatur sind oft stark in ihrer Flexibilität eingeschränkt und erhöhen so den Zug und damit die Belastung auf die Patellasehne. Auch Achsfehlstellung der Beine und Füße erhöhen das Risiko für die Entstehung von Patellasehnenschmerzen und Überlastungserscheinungen in diesem Bereich.

Wie hilft TRUETAPE

TRUETAPE ist ein elastisches kinesiologisches Tape und kann beim Patellaspitzensyndrom oder Schmerzen an der Knievorderseite und der Patellasehne eingesetzt werden, um den Zug auf die Sehne zu verringern und die beteiligte Muskulatur zu unterstützen. Das Tape verläuft direkt über die vorhandenen Schmerzpunkte und trägt zu einer besseren Führung der Kniescheibe, sowie einer Entlastung der Patellasehne bei.

*Die Wirkung von kinesiologischen Tapes ist noch nicht ausreichend klinisch bewiesen. Unsere Aussagen basieren auf langjährige persönliche und professionelle Erfahrung und Beobachtung.

Weitere Tipps

Wichtige weitere Therapieansätze bei einem Patellaspitzensyndrom/ Jumper’s Knee sind zu aller erst die mechanische Entlastung des Sehnenansatzes und folglich eine Sportkarenz von 4-6 Wochen. Hier sollte vor allem die verletzungsbedingende Sportart am besten unterbrochen oder das Trainingspensum stark reduziert werden. Zusätzlich hilft ein regelmäßiges, zu Beginn vorsichtiges, Dehnprogramm der Oberschenkelmuskulatur (sowohl Beuge- als auch Streckmuskulatur) sowie des Tractus Iliotibialis (kräftiger Faserzug an der Oberschenkelaußenseite).

Kälteanwendungen können nach Belastungen der Sehne deutliche Schmerzlinderung bieten. Weiterhin werden regelmäßig auch Ultraschallbehandlungen und Elektrotherapie bei Sehnenansatzreizungen von Physiotherapeuten eingesetzt.

Sollten konservative Maßnahmen nach eine Behandlungsdauer von mehreren Monaten keine Besserung erzielen, bleibt als letzte Möglichkeit eine operative Versorgung der Verletzung. Hier wird der geschädigte Sehnenanteil vorsichtig entfernt und meist eine Denervierung der Patellaspitze durchgeführt.

Um nach einem überstandenen Patellaspitzensyndrom oder Jumper’s Knee verletzungsfrei und von Rezidiven verschont zu bleiben, sollte man nach erzielter Schmerzfreiheit mit einem gezielten Krafttrainingsprogramm mit exzentrischen Übungen, besonders für die Oberschenkelmuskulatur, beginnen. Auch sollte man regelmäßiges Dehnen der Muskeln im Ober-und Unterschenkel nicht vernachlässigen, da eine Einschränkung der Muskelflexibilität den Zug und damit die Belastung auf Sehnen und Bänder im Knie erhöht. Bei bekannten Achsfehlstellungen im Bereich der Knie oder der Füße sollte möglichst versucht werden, diese mit Hilfe von Physiotherapie und propriozeptiven Schuheinlagen auszugleichen.

Fotoanleitung

STARTPOSITION

STARTPOSITION

Halte den Knie während dem Tapen zu 90° gebeugt.

1. STREIFEN

75% STRETCH

Das Backingpaper des ersten Streifens mittig einreißen, auf beiden Seiten etwas zurückfalten und das Tape mit 75% Stretch zentral über die Patellasehne und unter der Kniescheibe aufkleben.

0% STRETCH

Die beiden Enden ohne Stretch nach hinten oben auslaufen lassen.

2. STREIFEN

0% STRETCH

Den Anker des zweiten Streifens in etwa 5 cm unterhalb und senkrecht zum ersten Streifen ohne Stretch auf dem Schienbein aufkleben.

50% STRETCH

Das Tape mit 50% Stretch bis zur Kniescheibe kleben.

25% STRETCH

Ab der Kniescheibe mit 25% Stretch weiter gerade über den Oberschenkel tapen.

0% STRETCH

Das Ende des Tapes ohne Stretch auf dem Oberschenkel auslaufen lassen.

FERTIG

Reibe die gesamte Applikation noch einmal gründlich fest und du bist fertig!