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Truetape Education

Ein Überblick über Kinesiotapes

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Auf dieser Seite beantworten wir dir alle Fragen die du zu Kinesiotapes im Allgemeinen, zum richtigen Tapen mit elastischen bzw. kinesiologischen Tapes, ihrer Herkunft, ihrer Funktion und ihren möglichen Anwendungs- und Einsatzgebieten hast. Solltest du dennoch weitere Fragen haben, schreib uns gerne jederzeit eine Email an info@truetape.de und wir werden uns bemühen dir schnell weiterzuhelfen.

Themenleitfaden:

Was ist Kinesiotape eigentlich?

Kinesiotapes, bzw. Kinesiologie Tapes oder kinesiologische Tapes sind längselastische Tapes / Klebebänder bestehend aus einem Trägermaterial aus Textilfasern und einer Acrylkleberschicht. Das Hauptträgermaterial ist zumeist Baumwolle, so wie bei der TRUETAPE Cotton Edition. Speziell für den Sport entwickelte Tapes, wie die TRUETAPE Athlete Edition, werden extra aus einem noch elastischeren und dünneren Kunstseidematerial hergestellt.

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Der verwendete Acrylkleber ist wellenförmig auf dem Tape angebracht. Das führt beim Aufkleben der Tapes dazu, dass durch die Dehnung der Tapes in Längsrichtung, die Zugkraft auch gleichzeitig in eine kleine quer wirkende Kraft zerlegt wird und das Tape so die Haut in alle Richtungen leicht verschieben kann. Acrylkleber werden standardmäßig für medizinische und auf der Haut klebende Materialien wie z.B. Pflaster oder Verbände verwendet. Unsere Tapes sind latexfrei und der verwendete Kleber ist auf eine sehr gute Hautverträglichkeit hin getestet.

Kinesiotapes können für mehrere Tage direkt auf der Haut getragen werden und halten je nach Körperregion und Qualität des Tapes zwischen 2 und 7 Tagen. Sie werden bei verschiedenen Beschwerden und Verletzungen des Bewegungsapparates verwendet. In Deutschland wenden über 70% der Physiotherapeuten Kinesiotapes bei ihren Patienten an. Auch im Profisport ist es eine sehr häufige und ergänzende Therapiemethode zu weiteren Behandlungsschemen wie z.B. Massage, Elektrotherapie, manuelle Therapie oder Krankengymnastik.

Woher kommt kinesiologisches Taping und was ist die Geschichte dahinter?

Angefangen mit der Anwendung und der Testung von elastischen Klebeverbänden zur Behandlung von muskuloskelettalen Beschwerden, hat in den 70er Jahren ein japanischer Chiropraktiker namens Kenzo Kase.

Entstanden sind seine ersten Überlegungen zur Entwicklung einer solchen Therapiemethode aus der kinesiologischen Bewegungslehre. Kenzo Kase, entwickelte 1973 zusammen mit der Nitto Denko Corporation auch das Original Kinesio® Tape. Ähnlich wie der Name Tempo in Deutschland gebräuchlich für jegliche Art von Papiertaschentuch ist, so hat sich der Begriff Kinesiotape zum Überbegriff für alle elastischen Sporttapes oder kinesiologischen Tapes eingebürgert und wird synonym hierzu verwendet. Der Name Kinesio® ist allerdings eine von der Nitto Denko Corporation eingetragene und geschützte Marke, unter der diese Firma ihre Tape-Eigenmarke vertreibt.

Über die Jahre haben sich auch im westlichen Kreis unterschiedlichste Therapiekonzepte zur Verwendung von Kinesiologie Tapes zur Behandlung von körperlichen Beschwerden entwickelt. Die Anwendungen von Kinesiotapes, die in Europa unter Physiotherapeuten und Ärzten gebräuchlich sind und gelehrt werden, sind mit den ursprünglichen Methoden aus Japan nicht mehr direkt vergleichbar. Sie wurden an die hier, zur Schulmedizin passenderen Konzepte angepasst und haben unterschiedlichste Namen.

Viele Tape-Hersteller haben ihre eigenen Taping-Konzepte entwickelt und schulen danach schon seit vielen Jahren Therapeuten und Ärzte. Im Prinzip hat es keine Bedeutung wie man die Behandlungsmethoden nennt, der jedoch gebräuchlichste und umfassendste Begriff ist wohl das K-Taping. Hierunter kann man im Groben alle Methoden, die auf der Verwendung von elastischen und durch Acrylkleber haftenden Tapes beruhen und zur Behandlung von Beschwerden des Bewegungsapparates verwendet werden, zusammenfassen.

Vorteile gegenüber / Unterschiede zu konventionellem Taping

Kinesiotapes haben klare Vorteile gegenüber konventionellen Tapes/ Sporttapes und unterscheiden sich klar in Form und Beschaffenheit. Somit haben sie auch weitestgehend andere Anwendungsspektren.

Während unelastische, starre Tapes, wie z.B. Leukotape, eher dafür gedacht sind um Gelenke oder Gelenkbereiche zu schienen und somit mechanisch zu stabilisieren oder ruhig zu stellen, sind kinesiologische Tapes entwickelt worden, um dem Köper ein möglichst funktionelles Bewegen der Gelenke zu ermöglichen.

Man will mit der Anlage von Kinesiotapes ein frühzeitiges und funktionelles Bewegen des Körpers nach oder während Verletzungen fördern, da man mittlerweile aus Studien weiss, dass es so zu einer verbesserten und schnelleren Heilung kommen kann.

Werden Gelenke durch starre und unelastische Tapes in einer bestimmten Stellung fixiert, kann es zu einer verschlechterten Durchblutungs- und Zirkulationssituation im behandelten Körperteil kommen. Noch dazu wird die, das betroffene Gelenk versorgende Muskulatur relativ schnell zurückgebildet, sollte diese nicht regelmäßig verwendet werden. Ist ein Gelenk also in einer Stellung fixiert, kann man beobachten, dass Muskelmasse und damit auch eine optimale, zukünftige Gelenkfunktion nach und nach verloren geht und diese nach der Ruhigstellung erst wieder aufgebaut werden muss.

Weitere Vorteile von Kinesiologie Tapes sind z.B. eine lange Haltedauer, bei richtiger Anlage ein sehr angenehmes Tragegefühl ohne Störung in Bewegungsabläufen und die ungefährliche Selbstanwendung. Durch die Elastizität der Tapes ist es sehr unwahrscheinlich, durch eine Falschanlage bleibende Schädigungen an Gefäßen, Nerven, Bändern, Sehnen oder Muskeln hervorzurufen. Die Anlage von starren und unelastischen Tapes ist hier schwieriger, da es z.B. bei zu straff angelegten Verbänden zu einer verschlechterten Durchblutung oder Nervenirritationen kommen kann.

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Abzugrenzen sind Kinesio-Tapes auch von sogenannten Cross-Tapes oder Gittertapes/Gitterpflastern. Bei diesen Tapes handelt es sich um einzelne, in Gitterform zugeschnittene Pflaster. Diese werden auch direkt auf die Haut geklebt und nach der Lehre der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) über Akupunkturpunkte sowie im Verlauf der Energie-Meridiane aufgesetzt. Naheliegend ist somit, dass auch der Begriff Akupunkturpflaster zumeist ein solches gitterförmiges Tape beschreibt.

Wie unterscheiden sich kinesiologische Tapes von einander?

Die Hauptunterschiede von verschiedenen Kinesiotapes bestehen in der Qualität der Bestandteile, wie z.B.Trägermaterial oder Kleber, den Farben, der Elastizität, der Länge und Breite oder der Konfiguration.

Eine Standard-Rolle Kinesiologie Tape ist 5m lang und 5cm breit.

Weitere verfügbare Breiten sind 2,5cm, 3,75cm, 7,5cm und 10cm. Schmale Tapes (unter 5cm Breite) werden besonders für die Versorgung von kleineren Gelenken, wie z.B. den Fingergelenken, oder für zartere und schmalere Muskelgruppen verwendet. Kinesiotapes mit Breiten von 7,5cm oder 10cm werden sowohl für die Anlage an großen Muskelpartien am Oberschenkel oder Rücken, aber auch in der Tiermedizin und hier besonders an Großtieren, vorzugsweise Pferden, verwendet.

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Außerdem gibt es zusätzlich zur Meterware auch vorgeschnittene Tapes, man nennt diese Precuts. Wir bei TRUETAPE arbeiten hauptsächlich mit Precuts mit einer Länge von 25cm. Die Streifen können ohne weitere Hilfsmittel direkt von der Rolle abgerissen werden.

Alle Anleitungen und Tapingapplikationen sind für die Verwendung unserer Precut Streifen ausgelegt und wurden extra dafür entwickelt. Alle Anleitungen findet ihr kostenlos als Foto- und Videoanleitungen in unserem Anleitungsbereich.

Weitere Formen der Tapekonfigurationen sind unter anderem so genannte Lymphtapes oder Ödemtapes, welche aus vielen dünnen Streifen mit einer gemeinsamen Basis bestehen. Lymphtapes sehen quasi aus wie ein großer Fächer. Auch gibt es noch komplette Vorschnitte/Tapestanzungen von ganzen Tapeapplikationen für z.B. das Knie oder die Schulter zu kaufen.

Kinesiotapes gibt es in sehr vielen Farben. TRUETAPE gibt ist momentan in blau, schwarz, pink, grün, rot, violett und beige und .

Die Farben von Kinesiotapes haben keinen Einfluss auf deren Eigenschaften wie Elastizität, Haltbarkeit oder Klebekraft. Einige Anwender von Kinesiologie Tapes verwenden Tapes noch im Zusammenhang der Farbenlehre, bei der unterschiedlich farbige Tapes mit verschiedenen Behandlungszielen zum Einsatz kommen. Zum Beispiel werden so blaue Tapes eher als beruhigend und rote als anregend angesehen. Wir bei TRUETAPE vertreten den Standpunkt, dass die Farben nach dem eigenen Farbgeschmack ausgewählt und die Tapes davon unabhängig universell eingesetzt werden können.

Ein weiteres wichtiges Unterscheidungsmerkmal von kinesiologischen Tapes stellt ihre Elastizität dar. Je elastischer ein Kinesio Tape ist, desto höher wird der Tragekomfort und desto länger wird zumeist auch die Tragedauer. Wichtig ist ebenso die Gleichmäßigkeit des sogenannten Stretches und dass die Rückstellkraft des Tapes über mehrere Tage anhält. So wird eine langanhaltende Manipulation der Haut über die gesamte Tragedauer gewährleistet. Ist ein Kinesiotape nicht elastisch genug, kann es deutlich schneller zu einer Ablösung der Tapeenden und einem verringerten Tragekomfort bzw. stärkerem Störgefühl beim Sport oder im Alltag kommen.

Nicht zuletzt aus diesen Gründen haben wir bei der Entwicklung von TRUETAPE darauf geachtet, mindestens eine Dehnbarkeit von 170-180% bei unserer Cotton Edition und bei der Athlete Edition sogar 180-200% Stretch zu erreichen. Dies gelingt uns vor allem durch die Zusammensetzung und die Beschaffenheit unserer Trägermaterialien.

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Wie wirkt Kinesiotape?

Kinesiologisches Taping gilt in der Physiotherapie, Orthopädie oder auch allgemein in der Sportmedizin als standardmäßig angewandte Therapiemethode und kommt sehr häufig in der Kombination mit weiteren physiotherapeutischen Anwendungen und Behandlungen zum Einsatz.

Kinesiotape kann folgende positive Effekte haben*:

  • Schmerzreduktion
  • Verbesserung von muskulären Verspannungen durch Einflussnahme auf den Muskeltonus/ die Muskelspannung
  • Beschleunigte Wiederherstellung der körperlichen Leistungsfähigkeit nach sportlicher Belastung
  • Unterstützung der Gelenkfunktion
  • Optimierung der Blut- und Lymphzirkulation im behandelten Gebiet
  • Leichte mechanische Stabilisierung
  • Steigerung der Performancewerte von Muskelgruppen
  • Reduktion der Muskelermüdung und dadurch eine Verringerung der Verletzungsanfälligkeit
  • Verbesserung der Muskelfunktion
  • Verbesserung der Bewegungssteuerung durch die Verstärkung der an das zentrale Nervensystem weitergeleiteten propriozeptiven Informationen.*

Doch wie genau soll kinesiologisches Tape diese positiven Effekte ausüben?*

Hier gibt es einige bekannte Erklärungsansätze, von denen wir euch die wichtigsten vorstellen möchten. Um diese möglichst verständlich darzustellen, versuchen wir uns auf die entscheidenden Dinge zu beschränken.

  • 1. Schmerzreduktion:
    Man nimmt an, dass eine Abnahme von Schmerzen im Bereich des Bewegungsapparates mit Hilfe von Kinesiotape auf unterschiedliche Arten zu Stande kommt:
    • Aktivierung der Hautrezeptoren und des endogenen analgetischen Systems: In der Haut befinden sich sogenannte Mechanorezeptoren, die Informationen über Druck, Dehnung und Beschleunigung aufnehmen und direkt an das zentrale Nervensystem weiterleiten. Wird ein Kinesiotape richtig auf die Haut geklebt, sorgt es bei Bewegung des beklebten Bereiches durch die Elastizität der Tapes dafür, dass diese Rezeptoren stärker stimuliert werden. Da die Informationen der Mechanorezeptoren über die gleichen Wege wie Schmerzinformationen zum Gehirn weitergeleitet werden, wird der Schmerzreiz quasi überlagert und schwächer wahrgenommen. Anschaulich lässt sich hier das Beispiel des reflexartigen Reibens über eine gestoßene Stelle des Körpers, z.B. den Ellenbogen und der danach als schwächer empfundene Schmerz, erwähnen. Hier liegt wahrscheinlich der selbe Mechanismus zu Grunde.
    • Druckreduktion im Gewebe durch schnelleren Flüssigkeitsabtransport: Durch das Aufkleben des Kinesiotapes in einer Muskel- und Hautvordehnung, wird die Haut beim Bewegen der Gelenke angehoben und eine durch Verletzung entstandene Flüssigkeitsansammlung, kann durch diesen „Massageeffekt“ schneller abtransportiert werden. Der im Muskel oder zwischen Muskel und Faszie befindliche Druck nimmt somit nach und nach ab. Die Rezeptoren werden druckentlastet und geben weniger Signale weiter, was den empfundenen Schmerz abnehmen lässt.
    • Schnellere Auflösung von Schonhaltungen: Durch die anfängliche Schmerzreduktion kommt ein weiterer positiver Effekt zum Tragen, der die Schmerzabnahme nachträglich weiter verstärkt. Durch den geringeren Schmerz wird eine funktionelle, normalere Körperbewegung gefördert, was gerade bei schmerzhaften muskulären Verspannungen, z.B. im Rückenbereich, dazu führt, dass sich diese deutlich schneller auflösen, Schonhaltungen abgebaut werden und somit auch der Schmerz nachlässt oder ganz verschwindet.
  • 2. Nährstoffzufuhr:
    Viele Verletzungen führen zu einer Flüssigkeitsansammlung im Muskelbindegewebe. Das hat zur Folge, dass Blut- und Lymphgefäße die unter der Haut liegen eingeengt werden und sich der Flüssigkeitsstau noch weiter erhöht. Der Nährstoffaustausch und Abtransport wird behindert. Kinesiotape kann die Haut in den betroffenen Bereichen anheben und so eine Druckreduzierung mit folglich verbesserter Lymph- und Blutzirkulation bewirken.
  • 3. Propriozeption und Muskelsteuerung:
    Propriozeption ist die Tiefensensibilität unseres Körpers und dient der Orientierung von Körperteilen im Raum. Die Steuerung der Bewegungen des Körpers im Raum wird unter anderem durch die Informationen der Mechanorezeptoren in der Haut beeinflusst. Sie geben Rückmeldung über die Stellung von Gelenken und wirken bei der Steuerung der Stütz- sowie der Zielmotorik mit. Durch das Tape auf der Haut werden die hier befindlichen Rezeptoren erreicht und mehr Informationen über Lage und Belastung von Körperteilen weitergeleitet, was zu einer verbesserten Bewegungssteuerung beitragen kann.
  • 4. Muskelbalance:
    Durch einseitige Muskelüberlastung bei z.B. monotonen Bewegungsabläufen oder durch Koordinationsstörungen bei ungewohnten Bewegungen, kommt es häufig reflektorisch zu Tonuserhöhungen (Spannungserhöhungen) in der Muskulatur. Mit kinesiologischen Tapes lassen sich verspannte Muskeln über die Verstärkung der Feedbackwege der Mechanorezeptoren und die dadurch vermittelten motorischen Informationen über das zentrale Nervensystem beeinflussen. So kann die Balance zwischen An- und Entspannung in der Muskulatur wieder hergestellt werden.

*Die Erklärung zur Wirkung und die zu beobachtenden positiven Effekte von Kinesiotapes beruhen auf möglichen Tendenzen in Studien und vielen jahrelangen Erfahrungsberichten von Experten im Bereich der Anwendung. Sie sind bisher nicht ausreichend wissenschaftlich belegt und gelten daher nicht als evidenzbasiert oder erwiesen. Auch die Erläuterungen zu den Wirkweisen sind rein hypothetisch.

Der Nachweis genauer Wirkmechanismen von kinesiologischen Tapes oder Tests in der medizinischen Praxis, stellten sich bisher durch ein sehr breit gefächertes Anwendungsgebiet der Tapes und einem stark durchmischten Patientenkollektiv, häufig kompliziert dar. Man sollte allerdings nicht den voreiligen Fehler machen und davon ausgehen, dass Kinesiotapes mit Sicherheit keine Wirkung besitzen. Die Erfolge vieler Spitzentherapeuten und der weit verbreitete Einsatz auch im hochbezahlten und kräftig finanzierten Profisport, lassen positive Wirkungen bei der sinnvollen Anwendung doch stark annehmen. Erste Krankenkassen, wie z.B. die DAK, bezahlen mittlerweile ihren Mitgliedern die Behandlung mit Kinesiotapes bei passenden Krankheitsbildern. Die Mittel die häufig beobachteten positiven Effekte klar zu beweisen fehlen allerdings noch.

Unser Ziel bei TRUETAPE wird in der Zukunft auch sein, eigene Studien mit verletzten Sportlern durchzuführen und zu veröffentlichen, um somit unseren Teil zur weiteren Etablierung der Behandlungsmethode des Kinesiotapings beizutragen.

Anwendungsbereiche/ Indikationen und Einsatzgebiete von Kinesiotape

Wann wird Kinesiologie Tape wirklich verwendet?

Die Anwendungs- und Einsatzgebiete von Kinesiotapes sind sehr vielfältig und haben sich über die Jahre immer weiterentwickelt. Kinesiologische Tapes werden bei Beschwerden/ Problemen angewendet wie z.B.*:

  • Muskelverletzungen
  • Muskelverspannungen
  • Gelenkbeschwerden
  • Allgemeine und unspezifische Schmerzen des Bewegungsapparates
  • Sehnenansatzreizungen
  • Bandverletzungen
  • Arthrose
  • Sportverletzungen
  • Rückenschmerzen
  • Fehlhaltungen und Haltungsschwächen
  • Lymphödeme
  • Blutergüsse
  • Stabilisation
  • Verletzungsprävention
  • Faszienkorrekturen
  • Narbenbehandlung
  • Blasenprävention*

Spezifische Indikationen für das Tapen sind z.B.:

  • Nachbehandlung von Muskelzerrungen oder Muskelfaserrissen
  • Runners Knee + Jumpers Knee
  • Shin Splints / Schienbeinkantensyndrom
  • Achillessehnenentzündung
  • Sprunggelenksverletzungen durch Supinations- oder Inversionstraumata
  • Tennisarm / Tennisellenbogen
  • Schulterimpingement
  • Plantarfasziitis
  • Nackenverspannungen
  • Rippenprellung
  • Hallux valgus*

*Die Annahme einer Wirkung beruht auf möglichen Tendenzen in Studien, vielen Einzelfallberichten und Erfahrungswerten von Ärzten und Therapeuten. Sie gilt nicht als wissenschaftlich bewiesen. Die Wirkweise ist bisher auch rein hypothetisch.

Wann sollte man Kinesiotape nicht anwenden?

Klare Kontraindikationen für Kinesiologie Taping sind:

  • Tapen über offene oder entzündete Wunden
  • noch nicht verheilte Narben
  • Allergie gegen Acrylatklebstoffe
  • dünne oder pergamentartige Haut, z.B. bei Neurodermitis oder auch psoriatischen Schüben
  • Schwangerschaft: vor allem im ersten Trimester in der BGM-Kreuzbein Zone
  • Ungeklärte Beschwerden des venösen Gefäßsystems

Taping Techniken im Überblick

Um eine effiziente Tapeanlage zu gewährleisten, gibt es einige essentielle Dinge beim kinesiologischen Tapen zu beachten. Dabei kommt es auf die Verwendung der richtigen Technik, sowie dem zum Problem passenden Verlauf des Kinesiotapes auf der Haut an.

Grundsätzlich unterscheidet man beim Kinesiologie Taping 4 Anlagevarianten / Taping Techniken:

  • Muskelanlagen
  • Ligament-/ Bandanlagen
  • Lymphanlagen
  • Korrekturanlagen

Je nach Taping Technik werden unterschiedliche Zugstärken und Tapezuschnitte verwendet. Muskelanlagen werden meist mit keinem bis geringem Zug geklebt, wohingegen Ligamentanlagen mit starkem Stretch über Sehnen oder Bandstrukturen aufgebracht werden. Bei unseren TRUETAPE Applikationen verwenden wir zumeist Techniken für Muskelanlagen oder eine Kombination aus Techniken für Muskel- und Ligamentanlagen.

Ein Beispiel für eine Muskelanlage wäre unsere Quadrizeps-Applikation, die über den vorderen Oberschenkel verläuft:

Quadrizeps Tapinganleitung

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Ein Beispiel für eine Kombinationsapplikation ist unsere Anlage bei Shin Splints an der vorderen Schienbeinkante:

Shin Splints Tapinganleitung

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Lymphanlagen werden bei Störungen des Lymphabflusses z.B. nach operativen Eingriffen oder Verletzungen eingesetzt. Für die eine Lymphanlage benötigt man einen fächerförmig zugeschnittenen Streifen Kinesiotape, der aus 4-5 „Fingern“ mit einer gemeinsamen Basis besteht. Die Basis wird ohne Zug über der, dem Körperzentrum am nächsten gelegenen Lymphknotenstation aufgeklebt. Die Tapefinger werden wellenartig und ohne Zug über das vorgedehnte und zu behandelnde Gewebe, mit einem Abstand von ca. 1cm zueinander, aufgeklebt.

Korrekturanlagen können 2 verschiedenen Ziele haben. Zum einen werden sie zur funktionellen Korrektur z.B. bei knöchernen Fehlstellungen angewendet, zum anderen zur faszialen Korrektur bei Verklebungen von Muskelfaszien. Für Korrekturanlagen wird das Tape vorwiegend zu einem so genannten Y-Streifen vorbereitet.

Dazu schneidet man einen Tapestreifen in der Mitte ein, sodass 2 Schenkel entstehen. Man belässt eine gemeinsame, ca. 5 cm lange Basis. Allerdings können auch reguläre I-förmige Kinesiotapestreifen verwendet werden. Zur richtigen und sicheren Anwendung von Korrekturanlagen benötigt es gute Anatomiekenntnisse. Daher sollte die Anwendung solcher Anlagen erfahrenen Therapeuten und Ärzten überlassen werden.

Richtige Anlage Kinesiotapes - Finde die passende Anleitung

Um ein Kinesiotape richtig anwenden zu können, sollte einem das Krankheitsbild oder die Verletzung, bzw. deren Ursprung bekannt sein. Eine klare Diagnose verhilft zu einer verbesserten Applikationsauswahl und um zu einer optimalen Behandlungen zu kommen. Kennt man die genaue Ursache für die Schmerzen, kann man gezielter tapen und hat so natürlich höhere Erfolgsaussichten die Beschwerden verbessern zu können.*

Ist man nicht vom Fach oder hat keine hervorragenden Anatomiekenntnisse, sollte man sich beim Tapen immer an die Vorgaben von professionellen Anleitungen halten um so Fehler und unnötige Tapeanlagen zu vermeiden.

Wir bei TRUETAPE bieten euch zusätzlich zu unseren großartigen Produkten über 40 kostenlose Tapinganleitungen als Video- und Step-by-Step Fotoanleitungen an, damit ihr für die häufigsten Verletzungen und Krankheitsbilder immer direkt eine professionelle Hilfestellung mitgeliefert bekommt. Alle Anleitungen und Applikationen wurden von Ärzten oder Physiotherapeuten aus unserem Team entwickelt und unter unterschiedlichsten Bedingungen auf Praktikabilität, Tragekomfort und Haltbarkeit getestet.

Folgt ihr beim Selbsttapen unseren Leitfäden, achtet auf die dort immer mit angegebenen Stretchangaben und lasst euch bei einigen Applikationen von Freunden oder Partnern helfen, dann steht einem tollen Tapingergebnis nichts mehr im Wege.

Hilfreiche Anwendungstipps für das perfekte Taping-Ergebnis

Um beim Tapen ein möglichst perfektes Ergebnis zu erzielen und ein lange haltendes, sowie angenehm zu tragendes Tape zu kleben, gibt es zusätzlich noch einige Dinge zu beachten. Hat man diese Basics im Kopf, ist kinesiologisches Taping kein Hexenwerk und kann mit ein wenig Übung sicher und einfach angewendet werden.

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Unsere Kinesiologie Taping Tipps für euch:

  • Die Haut sollte vor dem Tapen unbedingt trocken und frei von Schmutz, Ölen, Cremes oder Lotionen sein.
  • Ein Kinesiotape sollte immer mindestens 1h, noch besser 2h vor dem Beginn einer sportlichen Aktivität am Körper aufgeklebt werden. Beginnt man nach dem Aufkleben zu früh zu schwitzen, löst sich das Kinesiotape zu schnell, da sich der Kleber noch nicht gut genug mit der Haut verbunden hat.
  • Um das Kinesiotape am einfachsten von seinem Trägerpapier, dem Backingpaper, abzulösen, empfiehlt es sich das Papier seitlich leicht einzureissen und dann das Tape gleichmäßig auseinander zu ziehen. So reisst das Papier über die gesamte Breite ein und löst sich vom Tape, damit du es umknicken und greifen kannst, ohne auf die Klebefläche zu fassen.
  • Den Anfang und das Ende des Tapes immer ganz ohne Zug auf der Haut aufkleben. Man nennt den Anfang des Tapes auch Basis und das Ende Anker.
  • Für eine bessere Haftung des Tapes kann es bei starker Körperbehaarung nötig sein, die zu tapenden Bereiche vorher zu rasieren oder die Haare mit einem Trimmer zu kürzen.
  • Bei der Dehnung des Tapes sollte man den Zug am besten gleichmäßig über die gesamte Tapebreite verteilen. Gemeint ist damit, dass man nicht punktuell am Tape zieht, sondern die Finger (meistens den Daumen) eher flach auflegt.
  • Zur Aktivierung des Klebers sollte man die angebrachte Tapeapplikation mehrmals gründlich mit der flachen Hand von innen nach außen anstreichen.
  • Das Tape sollte nie über verletzter Haut aufgeklebt werden.
  • TRUETAPE und viele andere Kinesiotapes sind wasserfest. Man kann damit also wunderbar duschen oder schwimmen. Um ein nasses Kinesiologie Tape zu trocknen, ist es am besten dieses gründlich mit einem Handtuch abzutupfen. Das Tape trocknet danach meist nach kurzer Zeit komplett. Starkes rubbeln kann zum Aufrollen der Tapeenden führen und sollte vermieden werden. Ist einem das Tape noch nicht trocken genug, kann man es auch mit niedriger bis mittlerer Hitze vorsichtig trocken föhnen.
  • Beim Anlegen des Tapes sollte man möglichst nicht auf die Klebefläche fassen. So verstaubt oder verschmutzt diese nicht, das Tape hält länger auf der Haut und es werden keine ungewünschten Schmutzpartikel unter dem Tape eingeschlossen.
  • Um Blasen und Hautirritationen vorzubeugen, ist darauf zu achten, dass sowohl im Tape als auch in der Haut unter dem Tape möglichst keine Falten sind. Das lässt sich durch sorgfältiges Spannen der Haut sowie langsames und vorsichtiges Aufkleben des Tapes gut vermeiden.
  • Bei der Entfernung des Tapes ist darauf zu achten, dieses nicht ruckartig und zu aggressiv von der Haut abzureissen. Am schonendsten für Haut und Haare ist es, das Tape in einem flachen Winkel zur Haut langsam und gleichmäßig abzuziehen. An Stellen mit besonders elastischer Haut kann es helfen die Haut vor dem Tape mit der anderen Hand gespannt zu halten.
  • Bei besonders empfindlicher oder Kinderhaut kann es auch helfen, das Kinesiotape vor dem Entfernen mit einem Öl (Hautöl, Babyöl, Olivenöl etc.) einzureiben. Eingezogen löst das Öl den Acrylkleber und das Tape kann deutlich einfacher von der Haut entfernt werden.
  • Beim Tapen immer an die empfohlenen Stretchwerte/ Zugstärken denken. Wird ein Tape mit deutlich zu viel Spannung aufgebracht, kann es Bewegungen einschränken, sich unangenehm anfühlen und eventuell die Haut verletzen.
  • Das Tape wird in einer gewissen Vordehnung der Muskulatur und Haut angebracht. Bei allen TRUETAPE Anleitungen wird dieses mit den jeweiligen Startpositionen oder Positionierungen vor dem Anlegen der Streifen schon bedacht.
  • Sollte man ein Tape zurechtschneiden müssen, ist es wichtig, dass man immer die Ecken abrundet. Macht man das nicht, werden die Ecken spannungsfrei und rollen sich z.B. an Kleidung sehr schnell auf. So wird die Haltbarkeit einer Tapeanlage deutlich verringert.
  • Es ist zu empfehlen keine direkte Wärmequelle, wie z.B. eine Wärmeflasche, ein heisses Kirschkernkissen oder ähnliches, auf eine getapte Stelle zu legen. Durch die Wärme wird der Kleber eventuell zu stark angeregt, was das Entfernen des Tapes dann schwieriger machen könnte. Ein Gang in die Sauna ist dagegen kein Problem, da hier der Temperaturausgleich über die Haut weiter auch an der beklebten Stelle funktioniert.

Taping bei Tieren

Kinesiotapes werden mittlerweile auch immer häufiger in der Veterinärmedizin oder der Tierphysiotherapie eingesetzt. Ob bei Hunden oder auch Pferden, die Anwendungsgebiete ähneln klar denen bei Menschen. Kinesiotapes können nur bei Tieren mit einem kurzen Fell angewendet werden. Dann jedoch funktioniert das Prinzip ziemlich äquivalent zum Menschen.

Die mechanische Übertragung der Zug- und Scherkräfte des Tapes findet beim Tier direkt über die Haare im Fell statt. Die Klebekraft der Tapes für Tiere muss der glatteren Auflagefläche, also den Haaren, angepasst werden. Somit benötigen Veterinärtapes einen noch stärkeren Acrylkleber, um eine mehrtägige Tragedauer zu ermöglichen.

Welche Risiken gibt es bei Kinesiologie Taping?

Taping mit kinesiologischen Tapes ist an sich eine sehr risikoarme Therapiemethode. Wie bei jedem Pflasterverband besteht allerdings, durch eine mögliche Allergie auf den medizinischen Acrylkleber, der für die Haftung auf der Haut verantwortlich ist, die Gefahr von Hautirritationen und Rötungen.

Man geht davon aus, dass ca. 2-3% der Menschen unterschiedlich starke Unverträglichkeiten gegen Acrylklebstoffe haben. Die meisten Reaktionen verlaufen zum Glück recht harmlos und sind nach einigen Tagen häufig wieder abgeklungen. Sollte man jedoch ein unangenehmes Jucken an der getapten Stelle verspüren, ist es ratsam das Tape möglichst bald und behutsam zu entfernen, um eine Verstärkung der Reaktion zu vermeiden.

Nach dem Entfernen des Tapes sollte man nicht zu sehr erschrecken, da durch die verstärkte Durchblutung unter dem Tape und die mechanische Reizung der Haut durch das Abreissen, häufig vorerst eine stärkere Hautreaktion wahrgenommen wird, als sich nach einigen Stunden oft herausstellt. Je stärker sich die Körperwärme unter dem Tape staut oder Schweiss zurückbleibt, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit eine ungewünschte Hautreaktion zu bekommen.

Daher ist es uns sehr wichtig, dass TRUETAPE besonders atmungsaktiv ist und sowohl Körperwärme als auch Schweiss problemlos nach außen abgegeben werden können. Der bei unseren Tapes verwendete Acrylkleber ist hypoallergen und auf eine gute Hautverträglichkeit hin getestet. So versuchen wir ein möglichst hautverträgliches Tape anzubieten, damit es keine unschöne Überraschung gibt.

Allerdings empfehlen auch wir unsere Tapes nicht länger als 7 Tage am Stück zu tragen, da danach das Risiko für die Entstehung einer Hautreaktion nochmals deutlich zunehmen kann.

Wird ein Kinesiotape mit deutlich zu viel Spannung, faltig, bewegungseinschränkend, im Bereich von zu dünner und empfindlicher Haut (z.B. Vorderseite Hals) angebracht oder zu aggressiv von der Haut abgerissen, können Blasen oder kleine Risse in der Haut entstehen. Falls das passiert ist, sollte man diese vorsichtig desinfizieren um eine Infektion durch z.B. Bakterien zu vermeiden.

Danach kann man die betroffenen Stellen z.B. mit fettenden Wundsalben behandeln, da die Haut auch unter dem Tape zusätzlich austrocknen kann. Durch eine vorsichtige Anlage und ein kontrolliertes Entfernen des Tapes, kann man dieses Risiko fast komplett vermeiden.

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Auswahl an wissenschaftlichen Studien zum Thema Kinesiologie Taping

The effects of kinesiology taping therapy on degenerative knee arthritis patients' pain, function, and joint range of motion. J Phys Ther Sci. 2016 Jan;28(1):63-6. doi: 10.1589/jpts.28.63. Epub 2016 Jan 30. Authors: Lee K1, Yi CW2, Lee S3.

Does Kinesio Taping of the Knee Improve Pain and Functionality in Patients with Knee Osteoarthritis?: A Randomized Controlled Clinical Trial. Am J Phys Med Rehabil. 2017 Jan;96(1):25-33. Kaya Mutlu E1, Mustafaoglu R, Birinci T, Razak Ozdincler A.

The effects of kinesio taping on architecture, strength and pain of muscles in delayed onset muscle soreness of biceps brachii J Phys Ther Sci. 2015 Feb; 27(2): 457–459. Published online 2015 Feb 17. doi: 10.1589/jpts.27.457 Yong Sin Lee, MS, PT,1 Sea Hyun Bae, PhD, PT,2 Jin Ah Hwang, MS, PT,1 and Kyung Yoon Kim, PhD, PT3,*

Efficacy of kinesio tape application on pain and muscle strength in patients with myofascial pain syndrome: a placebo-controlled trial J Phys Ther Sci. 2016 Apr; 28(4): 1074–1079. Published online 2016 Apr 28. doi: 10.1589/jpts.28.1074 Gülcan Öztürk, MD,1,* Duygu Geler Külcü, MD,2 Nilgün Mesci, MD,2 Ayşe Duygu Şilte, MD,3 and Ece Aydog, MD4

Effects of kinesiotaping versus non-steroidal anti-inflammatory drugs and physical therapy for treatment of pes anserinus tendino-bursitis: A randomized comparative clinical trial Pages 252-256 | Received 10 Mar 2016, Accepted 06 Jun 2016, Accepted author version posted online: 08 Jun 2016, Published online: 22 Jun 2016 Journal of Physical Therapy Science Kaynoosh Homayouni, Shima Foruzi & Fereshte Kalhori

Immediate Effects of Kinesiology Taping of Quadriceps on Motor Performance after Muscle Fatigued Induction Evidence-Based Complementary and Alternative Medicine Volume 2015, Article ID 410526, 7 pages Ick Keun Ahn,1 You Lim Kim,1 Young-Hyeon Bae,1,2,3 and Suk Min Lee1 Department of Physical Therapy, Sahmyook University, Seoul 130-742, Republic of Korea Department of Physical and Rehabilitation Medicine, Samsung Medical Center, Seoul 138-888, Republic of Korea Department of Physical Therapy, Angelo State University, San Angelo, TX 76904, USA

Does Kinesiology Taping Improve the Early Postoperative Outcomes in Anterior Cruciate Ligament Reconstruction? A Randomized Controlled Study. Clin J Sport Med. 2017 May;27(3):260-265. doi: 10.1097/JSM.0000000000000345. --> Clinical Journal of sports medicine: Official Journal oft he Canadian Acadamy of Sports Medicine. Chan MC1, Wee JW, Lim MH.

Short-Term Effects of Kinesio Taping in Women with Pregnancy-Related Low Back Pain: A Randomized Controlled Clinical Trial. Med Sci Monit. 2016 Apr 18;22:1297-301. Kaplan Ş1, Alpayci M2, Karaman E3, Çetin O3, Özkan Y4, İlter S2, Şah V5, Şahin HG3.

* BITTE BEACHTEN SIE: Den Anwendungsbeispielen und Erklärungen zur Wirkung des Tapes liegen keine medizinischen Studien zugrunde. Die Wirkung gilt nicht als bewiesen. Den Aussagen und Artikeln liegen subjektive langjährige Erfahrungen und Anwendungsberichte von Kunden, Patienten und geschulten Therapeuten zugrunde. Die Informationen auf dieser Seite sind nicht als Ersatz für den Besuch eines Arztes, Physiotherapeuten oder eines anderen Experten geeignet.
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